Interkulturelle Woche

Die Interkulturelle Woche findet bundesweit jedes Jahr Ende September statt.

Die Anmeldefrist für Veranstaltungen zur Interkulturellen Woche 2026 ist beendet.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Vereinen, Initiativen, Organisationen und Engagierten, die ihre Veranstaltungen angemeldet und so zu einem vielfältigen Programm beigetragen haben.

Derzeit wird das Programm zusammengestellt. Die vollständige Veranstaltungsübersicht sowie das Programmheft werden in Kürze an dieser Stelle veröffentlicht.

Wir freuen uns auf eine abwechslungsreiche Interkulturelle Woche vom 25. September bis 4. Oktober 2026 und bedanken uns für das große Engagement für Vielfalt, Offenheit, Respekt und ein gutes Miteinander in Saarbrücken.

Ideenwerkstatt bringt frischen Wind

Am 28. April 2026 hat das Zuwanderungs- und Integrationsbüro zu einer Ideenwerkstatt zur Interkulturellen Woche eingeladen. Die Ideenwerkstatt wurde mit Unterstützung durch die Partnerschaft für Demokratie Saarbrücken im Bundesprogramm "Demokratie leben!" durchgeführt.

Über vierzig Personen aus Zivilgesellschaft, Kultur, Sport, Beratungsstellen und Behörden sind der Einladung gefolgt. Nach inhaltlichen Impulsen und in unterschiedlichen methodischen Settings haben die Teilnehmenden zusammengetragen, wohin sich die Interkulturelle Woche in Saarbrücken entwickeln soll. Deutlich wurde, dass die IKW künftig stärker als Raum für Begegnung, Teilhabe und gemeinsame Gestaltung verstanden werden soll. Im Mittelpunkt steht nicht mehr allein die Präsentation kultureller Vielfalt, sondern die aktive Beteiligung unterschiedlicher Gruppen an gesellschaftlichen Prozessen.

Zentrale inhaltliche Schwerpunkte sollen sein:

  • Partizipation statt Folklore: Migrantische Perspektiven sollen nicht nur sichtbar gemacht, sondern aktiv in Planung, Entscheidungen und Durchführung eingebunden werden. 

  • Dialog und Begegnung: Formate sollen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Generationen und Lebensrealitäten zusammenbringen, Vorurteile abbauen und gegenseitiges Verständnis fördern.

  • Postmigrantische Gesellschaft sichtbar machen: Migration soll als selbstverständlicher Teil der gesellschaftlichen Realität dargestellt werden. Dabei sollen auch Erfolgsgeschichten, Mehrfachzugehörigkeiten und neue kulturelle Ausdrucksformen sichtbar werden.

  • Junge Menschen stärker einbinden: Es besteht der Wunsch nach innovativen, zeitgemäßen Formaten, die Jugendliche und junge Erwachsene stärker ansprechen und beteiligen.

  • Inklusion und Barrierefreiheit: Die IKW soll Menschen aller Altersgruppen, mit und ohne Migrationsgeschichte sowie Menschen mit Beeinträchtigungen erreichen.

  • Demokratie, Teilhabe und Zusammenhalt stärken: Die Woche soll Impulse für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Antidiskriminierung, Menschenrechte und demokratische Beteiligung setzen.

  • Vielfalt kritisch reflektieren: Neben dem Feiern von Vielfalt sollen auch Fragen nach Zugehörigkeit, Machtverhältnissen, Stereotypen und gesellschaftlicher Teilhabe diskutiert werden.

Als wichtige Arbeitsfelder wurden außerdem eine stärkere Vernetzung von Vereinen, Initiativen und Migrant*innenselbstorganisationen, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, nachhaltige Beteiligungsstrukturen sowie regelmäßige Austausch- und Planungsformate benannt.

Jasmin Xavier

Zuwanderungs- und Integrationsbüro (ZIB)
Telefon: +49 681 905-1352
Fax: + 49 681 905-1979
E-Mail: jasmin.xavier@saarbruecken.de

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